Samstag, 26. Dezember 2009

Sonntag, 15. November 2009

Kurzurlaub in Österreich

Hier ein kleiner Vorgeschmack.
Über meinen Geburtstag ging es ein paar Tage in den Peternhof nach Kössen.

Mehr Fotos folgen in den nächsten Tagen!


Dienstag, 3. November 2009

24.10.2009 - Radspitzparty

Endlich war es wieder soweit, Radspitz-Party in Erkrath und auch in diesem Jahr war es ausverkauft.
Und es hat einfach wieder nur Spaß gemacht!
Wer wer lesen will, der schaut bitte hier.
Vielleicht gibt es auch noch ein Foto, wer weiß ...

Freitag, 18. September 2009

1. Tag - 25.08.09

Los geht's!
Die Fotos sind bearbeitet und wir möchten Euch nach Korfu entführen!
Entspannt Euch und es geht in das 2,5 Flugstunden entfernte Korfu.

Die Tagesberichte habe ich bereits auf Korfu geschrieben, irgendwie weiß man sonst hinterher gar nicht mehr, was wann gewesen ist.
Wer sich auf der Insel orientieren möchte kann sich hier einen ganz guten Überblick verschaffen.
Heute morgen um 5.30 h ging unser erster Blick aus dem heimischen Fenster - Regen!
Typischer deutscher Sommer halt :-(
Jetzt wird es wirklich Zeit, dass wir endlich Sonne tanken können, ab ins Taxi und zum Flughafen. Pünktlich startete der Flieger bei strömenden Regen und grauen Himmel, aber nach dem wir Bayern erreichten, wurde es besser.
Der Pilot erklärte uns über welche Orte oder Gebirgszüge ("winke-winke" an die Steinplatte/Reit im Winkl) wir flogen. Wir hatten eine tolle Sicht nur leider lag der Fotoapparat gut verpackt im Rucksack und ich kam nicht ran. Der Flug ging ruckzuck um und wir landeten auf dem kleinen, süßen Flughafen auf Korfu pünktlich um 11.50 h Ortszeit (+ 1h).


Schnell hatten wir unsere Koffer und genauso schnell sind wir nach einer kleinen Stadtrundfahrt durch Kerkyra im Hotel Nefeli angekommen.
Uns erwartete ein kleines 3*-Hotel mit Pool und kleinem Garten - eine ideale Anlage um abzuschalten (wenn nicht gerade das Radio an der Poolbar dröhnte).

Die Koffer waren schnell ausgepackt und bereits um 13.30 h lagen wir im 27°C warmen Pool und konnten unser Glück gar nicht fassen.Die Mahlzeiten im Hotel konnten wir auf einer schönen, überdachten Terrasse zu uns nehmen. Schade nur, dass es dieses Jahr eine große Wespenplage gab und so manches Essen sollte in den nächsten Tagen nicht immer so ruhig und entspannt vonstatten gehen.

Das Hotel verfügt über eine schöne Liegewiese, Schattenspendenden Palmen und Olivenbäumen. Liegen sind in ausreichender Zahl vorhanden und da die meisten Gäste mit dem Leihwagen den ganzen Tag unterwegs sind, "füllt" es sich erst am Nachmittag. Mehr als max. 20 Personen haben wir allerdings nicht erlebt.
So konnten wir hier nach jedem Tagesausflug noch herrlich entspannen und das ein oder andere Buch lesen.

3. Tag - 27.08.09 - Nord-West-Küste

Heute stand pünktlich unser Leihwagen vor der Hoteltour und so konnten wir endlich mit der Inselbesichtigung starten.
Wir hatten gehofft, dass wir zum Pantokrator fahren konnten, aber es war zu heiß und zu diesig. Statt dessen sind wir quer Feld ein gefahren mit dem Ziel Nord-West-Küste.
Sidari erinnerte uns an die Chaweng-road auf Koh Samui/Thailand, außerdem jede Menge Briten.
Wir suchten erst mal das Weite und gelangten zu einer Sandpiste, die uns wiederum an die "good road" auf Koh Tao/Thailand erinnerte. Auto abgestellt und los geht's - bergab! Was für eine Hitze, 38°C!
Kurz entschlossen holten wir doch das Auto, laufen in der prallen Sonne und dann wer weiß wie weit runter und später wieder rauf, ist einfach unmöglich!

Aber ein traumhafter Blick, oder?
Was schöneres haben wir nicht mehr gefunden!

Am Ende der Serpentinen-Buckelpiste landeten wir in einer Minibucht.

Bis auf ein paar Italienern hatte sich hier keiner runter gewagt - wir werden noch mal wieder kommen.





Die Distanzen auf Korfu sind kleiner, als die Karte es vermuten lässt. Innerhalb von wenigen Minuten waren wir in "Peroulades", quasi am Ende der Nordküste, am westlichsten Punkt.
Was für eine Steilküste und tolle Bars!
Hier ist der richtige Platz für einen Caipi zum Sonnenuntergang.





Wir wollten zurück nach Sidari, zum "Canal d'amour".
Es hieß, dass Damen die hier hindurchschwimmen und dabei an ihre große Liebe denken, diesen bald ehelichen würden.
Allerdings ist vor 2 Jahren die Tunneldecke eingestürzt und somit blieben noch schöne Felsformationen und Klippenspringer zurück.

Am Strand sammelte ich noch ein wenig Sand für Bine und von hier ging es ohne einen weiteren Stopp nach bis "Kouloura"

Hier wandelten wir auf Markus und Ludis Spuren und suchten die empfohlende Bucht.
Ein kleiner Kiesstrand mit Blick auf Albanien und einem kleinen Hafen belohnte uns für unsere Hartnäckigkeit.
Ein paar Italiener, 25°C warmes Wasser - was für eine schöne Pause!

4. Tag - 28.08.09 - Westküste

Die Tour zum Pantokrator verschieben wir erneut, dafür geht es heute in Korfus Westen.
Wir schlugen uns bei Dassia wieder ins Hinterland um dann über Sidari nach Agios Stefanos zu gelangen.
Na, das sind Farben, oder?

In Agios Georgios kämpften wir wieder mit der Beschilderung der Insel, aber so schnell geben wir nicht auf.

In Krini war es wieder mal tricky mit Wegen und Schildern, aber irgendwann sahen wir dann doch die Burg "Angelokastro".

Im Restaurant "Bella Vista" genossen wir die Aussicht auf Paleokastritsa.
Der Snack war ok, aber wir sollten im Urlaub doch besser essen.

Baden wollten wir hier aber nicht, der Ausblick reichte erst mal (Reisebusse ohne Ende quälten sich die Straße hinab).
Wir haben uns dann die Strände in "Lipades" und"Ermones" angesehen, sind dann aber doch weiter gefahren und in Glifada gelandet.
Kommerziell, Italiener ohne Ende .. grins, ja, hier fühlten wir uns heimisch und konnten uns so manches Grinsen nicht verkneifen.

05. Tag - 29.09.09 - Achillion Palast

Immer noch ist es diesig und heiß, deshalb entschlossen wir uns heute für eine kleine Tour zum Sissi-Schloss nach Achilleon.




Die Terrasse ist wesentlich schöner, als das "Schloss" von innen, wir waren doch recht enttäuscht (7 € Eintritt).




Auf der Terrasse findet man zahlreiche Büsten antiker Philosophen, Staatsmännern und anderer Geistesgrößen.







Vom Garten hat man bei klarer Sicht einen gigantischen Blick auf Kerkyra.





Na, fehlt da jemandem das Fitness-Studio? ;-)





Laut Reiseführer sollte es nun nach "Agii Deka" gehen, des Ausblicks wegen.
Gefühlte 30 Serpentinen später waren wir da - leider immer noch diesig.

Ok, dann doch an den Strand, vielleicht der von Sinarades.
Nur angekommen sind wir da nicht.
Dank der Beschilderung waren wir westlich statt südlich gefahren und plötzlich der Ostküste wieder näher. Mal wieder Planänderung und nach Messongi und Moraitika. Aber an einem 2m breiten Strand wollten wir auch nicht liegen.
Per Zufall entdeckten wir die Zufahrt zur Kirche Ipapánti auf die wir vom Hotel schauen können.
Sieht fast so aus wie beim Vlachérna-Kloster, nur nicht so überlaufen.

6. Tag - 30.08.09 - Pantokrator

Nachdem wir tagelang auf bessere Sicht gewartet hatten, ging es heute endlich hoch zum Pantokrator.
Es war eine schöne Fahrt in die Berge, steil und die Landschaft veränderte sich plötzlich. Nicht mehr dicht mit Olivenbäumen gesäumt, sondern mit Laubbäumen und Farnen.
Ca. 2 km vor dem Gipfel folgten wir - mal wieder - dem Rat des Reiseführers und ließen das Auto stehen und stiefelten trotz Hitze die Serpentinen hoch.

Geschafft! 29°C auf 917 m Höhe - und im Reiseführer stand, man solle besser einen Pulli mitnehmen --- ja ne, is klar!
Das kleine, alte Kloster steht wirklich auf einem schönen Stück Erde dieser Insel.
Bei klarer Sicht hat man einen Blick bis Albanien oder auf den Flughafen.
Wir konnten manches nur erahnen, die Sicht war doch nicht so gut, wie erhofft!



Blick in den Norden, Richtung Roda und Agios Spiridon.
Nach kleiner Verschnaufpause ging es wieder talwärts, es war einfach zu heiß - auch heute sollte das Thermometer wieder auf 39°C klettern.

Das nächste Ziel sollte das Naturschutzgebiet am "Agios Ekaterinis Cape" sein.
Der erste kommerzielle Strand gefiel und nicht, aber es gab noch einen zweiten und hier blieben wir eine Stunde.
Dann bekam Werner erneut Hummeln im Hintern und es zog uns weiter.
Snackpause diesmal in der Taverne "The rocks" in "Kaminaki". Ein Tipp von Markus und Ludmila die in ihrem Urlaub dort gespeist hatten und es war ein guter!
Wir haben sehr gut gegessen und es waren alle sehr freundlich.
Eigentlich wollten wir dort auch noch mal hin, aber wir haben es dann doch nicht mehr geschafft.
Wer auch mal dort essen möchte, der muss auf der Ringstraße auf das Hinweisschild achten. Wir sind die ersten Male auch vorbei gefahren.

06. Tag - 31.08.09 - Limni Korrision

Ziel ist heute "Limni Korrision" und wie immer führte uns nicht der direkte Weg ans Ziel.

"Agios Gordis" gefiel uns ganz gut, nicht so voll und überlaufen wie z.B. Sinardi im Norden Korfus.

Wir fuhren weiter landeinwärts, durch wunderschöne Olivenbaumwälder bis zum Naturschutzgebiet


Vorher noch ein kurzer Stopp an der Ruine von "Gardiki"
Na, das nennen wir doch mal einen leeren Strand. Hier konnte man schön am Wasser spazieren. Hin und wieder ein Liegenvermieter, aber generell Ruhe.
Das Meer war herrlich warm und man konnte ein ganzes Stück reinlaufen und immer noch stehen.
Ich mag es ja nicht, wenn man nach 2m keinen Fuß mehr auf den Boden setzen kann.
Drei Stunden haben wir hier gefaulenzt bevor wir den Heimweg antraten.
Das dachte ich zu dem Zeitpunkt noch - Werner wollte aber doch noch mal "kurz" auf den Pantokrator.
Und ja, die Sicht war wirklich besser als bei unserem ersten Besuch.
Nur abgekühlt hatte es sich immer noch nicht, 28°C um 18.00 h auf 917 m ...


Eine kleine Spatzenfamile wohnte quasi an der Balkondecke, so hatten wir jeden Tag Unterhaltung und Besuch

07. Tag - 01.09.09 - Paleokastrítsa

Irgendwie hatten wir heute keine Lust wieder ewig im Auto zu sitzen, so ging es auf direktem Weg nach "Paleokastrítsa".
Mir war nach bummeln, Werner nach "Action". Also schleppte er mich auf die Yellow Submarine, ein Glasbodenboot.
Wie ihr wisst, ist Bootfahren nicht wirklich mein Hobby, aber das Meer war ruhig und der Ausflug sollte nur eine Stunde dauern und ich wollte kein Spielverderber sein.





Na? Ich halte mich doch gut und kann sogar lachen




Werner macht das alles sowieso nichts aus, aber ich glaube er war doch ganz froh, dass ich nicht die Fische gefüttert habe :-)






08. Tag - 02.09.09 - Südtour

Heute sind wir extrem früh in den Tag gestartet, wir hatten uns die Südspitze vorgenommen.
Über die Ringstraße ging es bis Messongi und dann mal wieder quer durch's Land - so hatten wir das geplant.
Gescheitert sind wir - wiedermal -an fehlenden oder zu kleinen Straßenschildern.
Schön war die Route auch diesmal, wenn wir auch zeitweise nicht mehr wussten, wo wir waren.

Auf dem Weg nach Kavos sind wir durch Lefkimmi gekommen und hier sieht es doch wirklich urig aus, oder?
Irgendwie sind wir trotzdem bis Kavos gekommen. Tja, Kavos, wie beschreiben wir es am besten? Wahrscheinlich ist es das Llorett de Mar von Korfu. Um 11.30 h war fast alles noch verschlossen, nur ein paar Briten (Altersdurchschnitt 20) warteten ziemlich verkatert mit der RedBull-Dose in der Hand auf den Bus.
Wer McDonalds, KFC, Subway o.ä. sucht, wird hier fündig.
Für uns ist es hier nichts und so drehen wir ab.
Das Ziel für den Mittagssnack war das Harley-Café in Agios Georgios.
Werner wollte dort unbedingt Minigolfspielen. Hier war der Name auch Programm, die Bahn war sooo klein, dass Puppen hätten spielen können. Wer dazu Lust hat, kann das allerdings auch gerne tun.
Wir haben uns dann eher für einen leckeren Eiskaffee entschieden :-)
Agios Georgios (Vorsicht, es gibt tatsächlich mehrere davon auf der Insel) hat uns richtig gut gefallen, vielleicht der schönste Ferienort der Insel. Klein, überschaubar, ein ruhiges Fleckchen, aber mit Potenzial!

Von Agios Georgios ist es nur noch eine kurze Strecke an den südlichen Punkt von "Limni Korrison".
Tolle Dünen, ein Treffpunkt für Surfer und Kite-Surfer - uns aber heute zu voll.








So traten wir den Heimweg an und kamen durch Petriti - süßer kleiner Hafen und ein paar Fischer schleppten auch noch am Nachmittag Kisten mit Fisch fort.









Auf dem Rückweg lag "Pontikonissi" (Mäuseinsel) auf dem Weg und so stoppten wir noch mal.
Mit einem kleinen Boot ging es innerhalb von 2 Minuten ans andere Ufer.
Auf der Insel befindet sich nur ein kleines Kloster und ein Souvenirshop.






Blick von Pontikonissi auf die Halbinsel Análipsi und das Inselchen Vláchérna.
Links davon liegt gleich der Flughafen und die Landebahn.


09. Tag - 03.09.09 - Badetag Agios Georgios


Nachdem wir in den letzten Tagen wirklich viel gefahren sind, stand heute ein Badetag an.
Am Cape Drastis sind wir schon mal gewesen, wollten dort aber unbedingt noch einmal hin.

Um der großen Hitze aus dem Weg zu gehen, waren wir zeitig aufgebrochen und waren in der kleinen, feinen Bucht die ersten Besucher.








Selbst die Liegenvermieterin war noch nicht da.
Mir war die Sache nicht geheuer. Das Wasser klatschte an den Steinwänden, Algen behinderten den Einstieg .. ne, da bekommt mich dann doch keiner ins Wasser.
Alleine wollte Werner dann allerdings auch nicht schnorcheln und so haben wir nur die Stille genossen.





Kurze Planänderung, das geht bei uns zügig und wir fuhren weiter nach Agios Georgios.
Hier konnten wir den Tag wirklich genießen und Mittags kleine, leckere Blätterteigtaschen verspeisen